Moab, Utah

Moab ist eine kleine Stadt im Bundesstaat Utah mit ungefähr 5.000 Einwohnern. Unmittelbar in der Nähe befindet sich der Arches Nationalpark sowie der Canyonlands Nationalpark. Wir haben hier drei Tage verbracht um beide Parks zu erkunden.

Der Arches NP besitzt an die 2.000 natürliche Steinbögen – die größte Sammlung dieser Art im Land. Der wohl bekannteste Steinbogen ist der „Delicate Arch“, der sich unter anderem auch auf dem Kennzeichen des Bundesstaates als Motiv befindet. Die Temperaturen können hier Tagsüber im Sommer ziemlich ansteigen. Schatten findet man hier so gut wie nicht. Das war der Grund, weshalb wir an diesen Tagen ziemlich früh aufgestanden sind, um nicht nur der Hitze, sondern auch dem Touristenandrang ein wenig aus dem Weg zu gehen. Es führt nämlich nur eine Straße in den Park rein und wieder raus. Am Parkeingang können sich bereits am frühen Morgen schon die ersten langen Fahrzeugschlangen bilden. Wir haben hier ein paar wirklich tolle Wanderungen gemacht.

Cannyonlands Nationalpark ist ein kompletter Gegensatz zum Arches NP. Der Colorado und der Green River haben tiefe verästelte Canyons in das Colorado-Plateau geschnitten und formten dadurch diese faszinierende Landschaft. Wer schon mal am Grand Canyon war, findet hier eine gewisse Ähnlichkeit.

Beide Parks haben uns wirklich gut gefallen. Somit können wir nun sagen, wir haben Utah´s MIGHTY 5 besucht! So nennt man alle 5 Nationalparks in Utah.

Bilder aus dem Arches NP:

Bilder aus dem Canyonlands NP:

Capitol-Reef-Nationalpark

Nach einer etwas längeren Fahrt von Salt Lake City erreichten wir am Abend unser Nachtlager kurz vor dem Eingang des Capitol Reef Nationalpark.

Dieser Park ist für uns beide neu. Auch wenn wir schon ein paar mal in Utah waren, haben wir es bisher nicht in diese Gegend geschafft.

Utah hat insgesamt 5 Nationalparks. Auch „The Mighty 5“ genannt. Wir hatten bisher zwei davon besucht. Den Zion NP und den Bryce Canyon. Nun sind es mittlerweile drei. Die noch übrigen 2 werden wir im Anschluss an den Capitol Reef besuchen.

Was den Capitol Reef geographisch zusammenhält, ist die Waterpocket Fold. Auf hundert Meilen Breite steigen ihre parallel laufenden Kämme auf wie Riesenwellen, die auf die Küste zulaufen. Die freiliegenden Ränder sind zu Kuppeln aus nacktem Fels, Steilklippen und einem Labyrinth verschlungener Canyons verwittert.

Die Bereiche, die für uns mit unserem Wohnmobil zu erreichen sind, bieten ein paar wirklich tolle Wanderung mit atemberaubenden Ausblicken.

Crossroads of the West…

…was so viel bedeutet, wie „Kreuzung des Westens“, ist der Spitzname der Stadt Salt Lake City. Sie ist die Hauptstadt des Bundesstaates Utah. Die Stadt wurde 1847 von den Mormonen gegründet. Wir haben hier nur einen wirklich kurzen Halt gemacht, um uns das Capitol und den Salt Lake Tempel anzusehen. Nach dem wir hier ein paar Stunden verbracht hatten, ging es weiter Richtung Süden zum Capitol Reef Nationalpark.

Idaho Falls

Die Stadt mit ungefähr 60.000 Einwohner liegt im gleichnamigen Bundesstaat Idaho und ist die viertgrößte Stadt des Staates. Sie liegt am Snake River und trug um 1872 noch den Namen Eagel Rock. Der Name entstand, da auf einer kleinen Insel im Snake River ungefähr zwanzig Adler nisteten. 1891 bekam die Stadt ihren heutigen Namen. Die Wasserfälle, die den Snake River stauen, produzieren ungefähr 50 Prozent des Stroms für die Stadt.

Den Idaho-Falls-Idaho-Tempel errichteten die Mormonen von 1937 bis 1941. Die Wasserfälle mit dem Tempel im Hintergrund zählt zur Hauptatraktion der Stadt und ist sicherlich eines der meist fotografierten Motive der Stadt.

Eine Besichtigung ist leider nicht möglich. Dazu müsste man Mitglied dieser Kirchengemeinschaft sein. Es gibt allerdings ein eigenes Besucherzentrum für den Tempel. Wer mehr über das Mormonentum erfahren möchte, kann sich dort ein paar Informationen einholen. Es gibt hier auch Bilder aus dem inneren des Tempels.

Gewinnspiel Update!

Beim gestrigen Beitrag vom Grand Teton Nationalpark ist leider etwas mit der Darstellung der Fotos schief gelaufen.

Wir hatten das Gewinnspiel mit der Suche nach Bruno deshalb wieder herausgenommen. Schaut euch den überarbeiten Artikel nochmal an. Das Gewinnspiel wurde dementsprechend verlängert.

Viele Grüße aus Utah!

Grand Teton Nationalpark

Der Grand Teton Nationalpark grenzt direkt an den Yellowstone. Viel Zeit haben wir hier zwar nicht verbracht, dennoch ist die Landschaft dort wirklich sehr schön! Wird haben an einigen Spots angehalten um ein paar Fotos zu machen. Ansonsten ging unsere Reise von hier direkt weiter über die Stadt Jackson in Wyoming nach Idaho Falls in Idaho.

Bruno versteckt sich mal wieder auf einem unserer Fotos in dem Beitrag. Klickt die Bilder an und geht dann auf „Bild in Originalgröße anschauen“, so könnt ihr Bruno einfachter entdecken. Wer ihn findet, schreibt entweder ein Kommentar unter diesen Beitrag, oder über WhatsApp. Der Gewinner wird dann von uns ausgelost und bekommt eine Postkarte von unserem aktuellen Standort.

Ihr könnt uns bis zum 18.06.2019 um 23:59 Uhr deutscher Zeit die Lösung zukommen lassen.

Viel Spaß beim suchen!

Yellowstone Nationalpark

Die USA haben insgesamt 61 Nationalparks, die vom National Park Service, einer eigenen Behörde, verwaltet werden. Ich habe davon 13 bisher besucht. Der Yellowstone Nationalpark zählt neben dem Grand Canyon zu den wohl populärsten.

Manchmal wird einem die Frage gestellt, welchen Park man bisher am schönsten fand. Die Frage ist nicht so einfach zu beantworten. Jeder Park hat auf seine Weise etwas besonderes und keiner ist gleich. Die USA bietet eine so unglaublich vielfältige Scenery an verschiedenen Landschaften.

Manchmal könnte man meinen, die verschiedenen Parks und Monument seien nur eine Kulisse und extra für den Tourismus erschaffen worden. Natürlich ist das völliger Blödsinn. Trotzdem ertappt man sich immer wieder, wie man mit offenem Mund vor dieser faszinierenden Landschaft steht und es kaum glauben kann, dass es so eine Vielfalt in einem einzigen Land gibt.

Der Yellowstone stand schon lange auf der „To-do Liste“. Irgendwie hat es sich bisher aber nie ergeben den Park zu besuchen. Nun aber, wo wir so viel Zeit haben, durfte der Park natürlich nicht fehlen.

Die beste Reisezeit ist aufgrund der Lage wohl der Sommer (Juli und August), was aber auch unzählige Touristen in den Park lockt. Mit unserem Besuch Anfang Juni hatten wir leider das Pech, wieder mal Bekanntschaft mit dem Schnee zu machen. Einen Tag zuvor bei warmen 24 Grad und leichter Sonnenbrand Tendenz, am darauffolgenden Tag Schnee und Kälte! Touristen waren trotzdem reichlich vorhanden. Oft hatte wir es wirklich schwer an den Highlight Spots im Park mit unseren Wohnmobil einen Parkplatz zu finden.

Der Yellowstone wurde am 1. März 1872 zum erste Nationalpark Weltweit gegründet. 1978 erklärte die UNESCO den Park zum Weltnaturerbe.

Er bietet auf einer Gesamtfläche von 8.983,17 km² verschiedenste Landschaftsforrmen. Neben den Geothermalen Quellen wie Geysire und Schlammtöpfe, durchzieht den Park ein Canyon, der auch „Grand Canyon of the Yellowstone“ genannt wird. Die Tierwelt bietet Bisons, Grizzlybären und Wölfe.

Etwa 8 km unter der Erde verläuft eine Magmakammer von 80 km Länge und 40 km Breite. Der Yellowstone-Vulkan zählt zur Gruppe der Supervulkane.

Überall dampft es aus dem Boden in diesem Park. Der faulige Geruch, der durch die freigesetzten Methangases entsteht, ist etwas gewöhnungsbedürftig.

Es ist schon ein wenig unheimlich durch diese doch gleichzeitig wieder faszinierende Landschaft zu wandern, wenn man weiß, dass man auf einem Vulkan läuft.

Our last best place

Montana – Our last best place, so ließt man es zumindest auf einigen Nummernschild hier. Dazu muss man vielleicht wissen, dass die USA, was ihre Kennzeichen an den Fahrzeugen angeht, recht kreativ sind. So hat jeder Bundesstaat ein individuell gestaltetes Kennzeichen und meistens noch dazu ein Slogan oder Motto womit sich dieser Bundesstaat identifiziert. Selten habe ich so viele verschiedene Kennzeichen Motive gesehen wie hier. Über 100 verschiedenen soll es in Montana in etwa geben.

Die Entscheidung weiter Richtung Great Falls zu fahren wahr die richtige. Hier war nicht nur das Wetter, sondern auch die Sichtverhältnisse am Tag nach unserer Ankunft dort, deutlich besser.

Great Falls ist die drittgrößte Stadt des Staates Montana und liegt am Missouri River.

Im Giants Springs State Park befindet sich der angeblich kürzeste Fluss der Welt. Der Roe River misst gerade mal ca. 61 Meter von seiner Quelle, bis zur Mündung in den Missouri River. Sehr deutlich sieht man dies auch an den unterschiedlichen Farben des Wassers.

Dicke Luft an der Grenze

Nachdem wir Calgary verlassen hatten ging es Richtung Süden zur Grenze. Wir übernachten in der Ortschaft Cardston bevor wir dann am darauffolgenden Tag in die USA einreisten. Knapp 30km mussten wir noch fahren, bis wir die Grenze zwischen Kanada und den USA erreichten. Dieser Grenzübergang ist recht klein und man hat uns schon prophezeit, dass wir vermutlich nicht mal ein anderes Fahrzeug vor uns haben werden. Dem war zwar nicht ganz so, denn tatsächlich war noch ein anderes Fahrzeug vor uns. Wir mussten trotzdem nicht sehr lange warten, bis wir aufgefordert wurden, zu dem Grenzbeamten, der wie im Mc Drive Schalter hinter einer Scheibe steht und sich freundlich über den Grund unserer Einreise in die USA erkundigte.

Nachdem wir versichert hatten, keine Zitrusfrüchte oder sonstige „verbotene“ Lebensmittel in die USA einführen zu wollen, mussten wir unser Fahrzeug an der Seite abstellen und nochmal ins Grenzgebäude kommen. Der Grenzbeamte hielt derweil unsere Pässe ein. Der Grund dafür ist, dass unser B2-Touristenvisum, welches wir im November des letzten Jahres in Berlin beantragt hatten, noch durch den Grenzbeamten aktiviert werden muss, bevor es für uns dann endlich über die Grenze gehen konnte.

Wir nahmen Platz auf einer Bank und warteten. Ein anderer Beamte kümmerte sich dann weiter um unser Anliegen. Ein wenig smalltalk, nebenbei wurden noch die Fingerabdrücke gescannt und ein Foto für die Datenbank gemacht. Dann kam endlich der erlösende Stempel in den Pass, der unsere Eintrittskarte für 6 Monate Aufenthalt in den USA ist.

„Welcome to the United States“, sprach uns der Grenzbeamte mit einem freundlichen Lächeln im Gesicht entgegen, nachdem alle Formalitäten erledigt waren.

Nun fuhren wir los und mussten uns unmittelbar an das aAngloamerikanischen Maßsystem gewöhnen. In Kanada gibt es nämlich das Metrische System.

Unser erstes Ziel in den USA sollte der Glacier Nationalpark sein. Der Parkeingang befindet sich ungefähr 30 Minuten hinter der Grenze im US Bundesstaat Montana.

Leider kennt der Rauch, der von den Waldbränden im Norden Albertas auch dort present war, kein Grenzen, so dass wir leider auch hier sehr schlechte Sichtverhältnisse hatten.

Wir konnten die Berge im Glacier Nationalpark kaum erkennen. So entschlossen wir uns dazu, weiter zu fahren. Das nächste Ziel war die 250km entfernte Stadt Great Falls. Auch auf dem Weg dorthin und bis kurz vor der Stadt war immer noch etwas dicke Luft.