Dicke Luft an der Grenze

Nachdem wir Calgary verlassen hatten ging es Richtung Süden zur Grenze. Wir übernachten in der Ortschaft Cardston bevor wir dann am darauffolgenden Tag in die USA einreisten. Knapp 30km mussten wir noch fahren, bis wir die Grenze zwischen Kanada und den USA erreichten. Dieser Grenzübergang ist recht klein und man hat uns schon prophezeit, dass wir vermutlich nicht mal ein anderes Fahrzeug vor uns haben werden. Dem war zwar nicht ganz so, denn tatsächlich war noch ein anderes Fahrzeug vor uns. Wir mussten trotzdem nicht sehr lange warten, bis wir aufgefordert wurden, zu dem Grenzbeamten, der wie im Mc Drive Schalter hinter einer Scheibe steht und sich freundlich über den Grund unserer Einreise in die USA erkundigte.

Nachdem wir versichert hatten, keine Zitrusfrüchte oder sonstige „verbotene“ Lebensmittel in die USA einführen zu wollen, mussten wir unser Fahrzeug an der Seite abstellen und nochmal ins Grenzgebäude kommen. Der Grenzbeamte hielt derweil unsere Pässe ein. Der Grund dafür ist, dass unser B2-Touristenvisum, welches wir im November des letzten Jahres in Berlin beantragt hatten, noch durch den Grenzbeamten aktiviert werden muss, bevor es für uns dann endlich über die Grenze gehen konnte.

Wir nahmen Platz auf einer Bank und warteten. Ein anderer Beamte kümmerte sich dann weiter um unser Anliegen. Ein wenig smalltalk, nebenbei wurden noch die Fingerabdrücke gescannt und ein Foto für die Datenbank gemacht. Dann kam endlich der erlösende Stempel in den Pass, der unsere Eintrittskarte für 6 Monate Aufenthalt in den USA ist.

„Welcome to the United States“, sprach uns der Grenzbeamte mit einem freundlichen Lächeln im Gesicht entgegen, nachdem alle Formalitäten erledigt waren.

Nun fuhren wir los und mussten uns unmittelbar an das aAngloamerikanischen Maßsystem gewöhnen. In Kanada gibt es nämlich das Metrische System.

Unser erstes Ziel in den USA sollte der Glacier Nationalpark sein. Der Parkeingang befindet sich ungefähr 30 Minuten hinter der Grenze im US Bundesstaat Montana.

Leider kennt der Rauch, der von den Waldbränden im Norden Albertas auch dort present war, kein Grenzen, so dass wir leider auch hier sehr schlechte Sichtverhältnisse hatten.

Wir konnten die Berge im Glacier Nationalpark kaum erkennen. So entschlossen wir uns dazu, weiter zu fahren. Das nächste Ziel war die 250km entfernte Stadt Great Falls. Auch auf dem Weg dorthin und bis kurz vor der Stadt war immer noch etwas dicke Luft.

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