Über das Reisen

Man muss manchmal schon etwas schmunzeln, wenn man gefragt wird, „Wie ist es denn bei euch im Urlaub?“ oder „Genießt ihr euren Urlaub?“. Jeder der arbeitet, dem steht Urlaub zu. Was man nun genau in seinem Urlaub macht, kann jeder frei entscheiden. Der eine nutzt jeden seiner Urlaubszeiträume dafür, um in den Urlaub zu fliegen oder aber einfach nur um zu Hause zu entspannen. Ein Anderer wiederum, erledigt Dinge, zu denen man in seinem Arbeitsalltag einfach nicht kommt.

Wenn man in den Urlaub fliegt, meint das meistens immer eine begrenzte Zeit. Was ist dann aber der Unterschied zum Begriff „Reisen“?

Wie gut, dass das Internet zu dem Begriff eine Erklärung bereit hält:

Der Begriff Reise bedeutet im Sinne der Verkehrswirtschaft die Fortbewegung von Personen über eine längere Zeit zu Fuß oder mit Verkehrsmitteln außerhalb des Wirtschaftsverkehrs, um ein einzelnes Ziel zu erreichen oder mehrere Orte kennenzulernen (Rundreise).

Ein Auszug von Wikipedia

Vielleicht erkennt der eine oder andere von euch nun, wieso wir bei den oben gestellten Fragen manchmal etwas schmunzeln müssen. Wir verstehen gewiss, wie das gemeint ist. Ist man aber einmal auf so einer Reise wie wir es nun schon seit Mittlerweile 8 Monaten sind, versteht man wieso „Urlaub“ einfach falsch ist.

Wir beide haben unbezahlten Urlaub, den wir aber zum Reisen benutzen.

Typische Sätze auf einer Postkarte aus dem Urlaub wie zum Beispiel:

  • Das Wetter ist schön!
  • Das Hotel ist klasse
  • Das essen ist super
  • Wir liegen jeden Tag am Strand.

sind nicht nur retro, sondern treffen auf einen Reisenden wie wir überhaupt nicht zu. Je nach Region oder Land wo man sich gerade befindet, ist das Wetter immer anders. Das essen bereiten wir uns fast ausschließlich selber zu, als ist das schon mal immer super 🙂 . Wenn das Wetter mal nicht so schön ist, reist man einfach dort hin, wo es schön ist.

Wir haben auf unserer Reise immer einige Dinge zu planen. Wir müssen zwar auch die Alltäglichen Sachen, die Ihr zuhause auch zu tun habt, wie einkaufen, Wäsche waschen, tanken etc. erledigen, aber wenn man fast jeden Tag woanders ist, dann kann das auch schon mal ein bisschen Komplexer sein. Oft planen wir unsere Route manchmal um, damit wir an einer günstigeren Tankstelle vorbei kommen oder aber darauf achten, dass auf unserem Weg zum nächsten Ziel eine Wäscherei auf der Strecke liegt, oder eben ein Supermarkt.

Reisen meint verschiedene Orte ausgiebig zu erkunden, nicht aber in einem Hotel für zwei Wochen zu entspannen um sich von der Arbeit, für die Arbeit zu erholen.

Unsere Reise entspannt natürlich auch. Aber ich würde sagen, wir profitieren weit aus mehr davon, als uns „nur“ zu erholen. Diese Reise verändert deine Persönlichkeit und deine Einstellung. Wir hoffen, dass wir lange davon zehren können und andere vielleicht motivieren, die sich im Hamsterrad „Arbeit“ gefangen fühlen.

Oregon

Welcome to Oregon!

Nach dem unser Besuch wieder in Richtung Deutschland aufgebrochen war, haben wir uns auch weiter in Richtung Norden gemacht. Nord Kalifornien haben wir eher im Schnelldurchlauf gesehen. Nach einer letzten Nacht in Rio Dell bei einem sehr netten Paar fuhren wir am nächsten Tag weiter zur Grenze nach Oregon!

Wir waren bereit etwas neues zu sehen. Keiner von uns beiden war bisher in diesem Bundesstaat. Was uns allerdings an der Grenze von Kalifornien zu Oregon erwartete, war Regen!

Wohl wissend, dass es zu dieser Jahreszeit besonders viel Regen gibt waren wir positiv überrascht von diesem Bundesstaat. Wir hielten uns weiter an der wunderschönen Küste von Oregon, auch wenn man nicht immer besonders viel sehen konnte.

Genau so habe ich mir Oregon, zumindest an der Küste, immer vorgestellt. Mal Sonnenschein, mal Regen, tief hängende Wolken, peitschende Wellen entlang der Küste, verlassene Strände mit angeschwemmten Baumstämmen und einem Tankwart, der einem das Wohnmobil mit dem notwendigen Benzin auffüllt, weil man es ja alleine sowieso nicht kann…

Den ersten „Fehler“ den ich in Oregon gemacht habe, war an der Tankstelle eigenständig zu tanken. Ich wurde freundlich darauf hingewiesen, dass ich mich nun im Bundesstaat Oregon befinde und dies hier illegal sei. Wieder etwas schlauer fuhren wir immer weiter auf dem Highway 101 oder auch Oregon Coast Hwy genannt, Richtung Norden.

Leider ist das Wetter um richtig etwas zu unternehmen viel zu nass. Ab und zu hatten wir ein paar Trockene Stunden, aber das war es dann leider auch schon. Auch der Wind weht zumindest hier an der Küste ab und zu ganz ordentlich, dass in der Nacht unser Wohnmobil ein wenig schaukelt und man das Gefühl hat, sich auf einem Schiff zu befinden.

Ich habe mich noch nie zuvor so sehr an einem Meer nicht satt sehen könne. Bei dem Blick aufs Meer entlang der Küste hat man das Gefühl, man befinde sich mitten auf dem Ozean in einer kleinen Nussschale.

Wusstet Ihr, dass Oregon statistisch gar nicht der regenreichste Bundesstaat ist? Nein! Es ist tatsächlich Hawaii. Außerdem zählt Oregon ehr zu den kleineren Bundesstaaten. Wir haben die knapp 545 km Küstenhighway von Süden nach Norden in nur wenigen Tagen, allerdings eben auch bedingt durch das bescheidene Wetter, zurück gelegt.

Bald geht es dann Richtung Portland, welche mit 647.805 Einwohnern, die größte Stadt in Oregon ist. Allerdings ist Portland nicht die Hauptstadt des Bundesstaates. Das ist Salem.

The winner are

Der Gewinner des letzten Gewinnspiels ist Lisa H.

Wie wir bereits schon aufgelöst haben, gab es 6 Veränderungen am Wohnmobil und der Umgebung durch uns. Doch die Natur hat uns einen Streich gespielt und mit der Schattenveränderung einen Ast zum Vorschein gebracht, der zuvor nicht zu sehen war. Dies könnte dann natürlich auch als Veränderung gedeutet werden und somit haben wir uns entschlossen, Alexandra als zweite Gewinnerin zu benennen und ebenfalls eine Karte zu schicken.

Herzlichen Glückwunsch euch beiden!

San Francisco, Yoesmite, HWY No.1

San Francisco ist eine Großstadt in den USA wie es bekanntlich viele davon gibt. Dennoch ist San Francisco in meinen Augen eine der schöneren Großstädte, zumindest von denen, die ich bisher in den USA besucht habe. Wir hatten in den 10 Tagen, in denen meine Mutter und meine Schwester zu Besuch war, genug Zeit alles zu sehen, was man hier auf keinen Fall verpassen sollte.

Da Rebecca und ich schon öfters in San Francisco waren, könnten wir uns ganz unserer Funktion als Tour Guide widmen und den beiden fast als „locals“ alles zeigen.

Neben den typischen Sehenswürdigkeiten, wie die Golden Gate Bridge, Alcatraz und Fisherman’s Wharf bliebt noch Zeit für zwei längere Tagesausflüge in den Yosemite Nationalpark und den Coast Highway No 1 entlang der Pazifikküste. Bilder sagen mehr als Worte also seht selbst was San Francisco und das Umland zu bieten hat.

Wer demnächst auch mal vor hat San Francisco zu besuchen, darf uns gerne anschreiben. Wir würden uns selbst sicher nicht als Experten in Bezug auf diese Stadt nennen, können euch aber sicherlich einige Tipps zukommen lassen!

PG&E Power shutdown

Irgendwie haben wir alle schon mal eine gewisse Zeit ohne Strom in der eigenen Wohnung verbracht, weil der heimische Energieversorger Wartungsarbeiten durchführt oder aber der Blitz in Hausnetz eingeschlagen ist. Wir alle wissen, wie unschön das sein kann! Auch wenn es manchmal nur für wenige Stunden ist, merkt man doch recht schnell, was alles nicht mehr möglich ist und wie abhängig wir doch mittlerweile vom Strom sind, der aus unseren Steckdosen die Endgeräte mit Power versorgt.

PG&E steht für „Pacific Gas and Electric Company“ und ist der größte Energieversorger der Vereinigten Staaten mit Firmensitz in San Francisco. Das Unternehmen versorgt überwiegend den Norden Kaliforniens. Die verheerenden Waldbrände in Kalifornien im Jahr 2018 sind wohl unter anderem auf defekte Stromleitungen zurück zu führen, weshalb das Unternehmen Anfang 2019 Insolvenz anmelden musste. Schätzungen besagen, dass die Haftung des Unternehmens, für die Feuer, bei ca. 30 Milliarden US-Dollar liegen. ———

Extreme Wetterbedingungen mit starken Winden und recht warmen Temperaturen, sowie trockene Vegetation im Landesinneren, führte vor einigen Tagen dazu, dass der Stromversorger PG&E in ungefähr 34 Counties (Landkreisen) den Strom vorübergehend unterbrach. Zu groß war die Gefahr von Waldbränden oder der Ausbreitung bereits bestehender Brände.

Die Zeit, in der ungefähr 800.000 Kunden ohne Strom waren, nutzte das Unternehmen unter anderem auch dafür, beschädigte und marode Stromleitungen zu reparieren.

Wir waren zwar nicht wirklich von der Stromabschaltung betroffen, haben aber die Probleme, die damit einher gingen ebenfalls bemerkt. Wir standen mit unserem Wohnmobil, in der Zeit wo meine Mutter und meine Schwester zu Besuch waren, in Marin City. Das liegt nördlich von San Francisco kurz hinter der Golden Gate Bridge. Dort war an zwei aufeinander folgen Tagen der Strom komplett abgeschaltet. Der Tunnel, den man durchfahren musste um nach Marin City über den Highway zu gelangen, blieb komplett dunkel. Die Ampelkreuzungen waren mit provisorischen Stop Schildern abgesichert, um zu signalisieren, dass hier eine abgeschaltete Ampel ist. Keine Straßenbeleuchtung, auch die Häuser waren alle dunkel. Supermärkte schienen entweder mit einem Notstromaggregat versorgt zu werden oder hier hatte keine Abschaltung stattgefunden. Dramatische Werbespots liefen die Tage vor der geplanten Abschaltung im Radio, man solle sich mit ausreichend Wasser, Batterien, Taschenlampen und Benzin eindecken. Als Außenstehender hatte man das Gefühl, die Apokalypse stehe bevor.

Als wir uns am vergangenen Donnerstag auf den Weg nach Monterey an der Küste von Kalifornien am Highway No. 1 gemacht hatten, mussten wir unseren Mietwagen, den wir für diese Zeit hatten, noch auftanken. Da der Sprit in größeren Städten meistens teurer ist, entschieden wir uns dazu unterwegs aufzutanken.

Wir hatten dabei nicht bedacht, dass wir auf dem Weg nach Monterey evtl. auch durch Gebiete fahren würden, die von der Strom Abschaltung betroffen waren. So standen wir plötzlich auf einer Tankstelle mit Zetteln auf den Zapfsäulen, mit dem Hinweis, dass der Betrieb aufgrund der Strom Abschaltung von PG&E geschlossen ist. Kein Benzin für uns.

Allerdings war trotzdem ein Mitarbeiter in der Tankstelle, der manuell die elektrische Schiebetür für uns öffnet um unsere Frage nach dem Benzin zu beantworten. Er schickte uns in einen 20 Minuten entfernten Ort, über die Berge, also wieder weg von der Küste, da der Ort nicht von der Abschaltung betroffen war.

Ehrlich gesagt hat man nicht so recht verstanden, wie genau diese Abschaltung funktionierte. In einigen Orten, wo zum Beispiel die Tankstellen nicht funktionierten, schienen aber die Ampeln nach wie vor zu gehen.

Das alles führt uns nochmal ganz genau vor Augen, dass die Entwickelungen der Neuzeit auch ihre Tücken haben kann und wir dann ganz schnell zurück in ein anderes Zeitalter befördert werden.

Man muss ehrlicherweise sagen, dass ich nicht beurteilen kann, wie gut oder schlecht die Stromleitungen hier wirklich sind. Was einem allerdings recht schnell auffällt, ist das „Chaos“ dass man alleine beim spazieren gehen in einer Stadt, hier in den USA entdeckt, wenn man seinen Blick auf die Stromleitungen wirft.

Es gibt hier selbstverständlich auch Überland Stromleitungen die ähnlich wie zum Beispiel bei uns in Deutschland aufgebaut sind. In den Städten sieht man aber meistens die Holzpfähle, die neben der eigentlichen Stromleitung auch das Kabel für Telefon, TV und Internet transportieren.

Praktisch mag das sein, wenn es Probleme mit dem Heimischen Internet gibt. Wird zum Beispiel die Internet Leitung bei Bauarbeiten in der Erde Beschädigt, ist es vermutlich etwas aufwändiger diese zu reparieren. Bei der Lösung, dass die Internet Leitung ebenfalls Oberirdisch verläuft, lässt sich ein Problem damit vielleicht einfacher und schneller beheben.

Nichts desto trotz; mein Blick als Leihe darauf lässt mir sagen, dass es sicherlich nicht die beste Lösung ist, die sich die Amerikaner, wer weiß vor wie vielen Jahren, ausgedacht haben. Die Leitungen verlaufen hier in geringer Höhe über den Straßen, teilweise nah an Bäumen vorbei. Kein Wunder, dass es da immer wieder zu Problemen kommt und Bäume plötzlich Feuer fangen.

Family reunion

Es ist wieder mal ein paar Tage her wo es hier von uns etwas zu lesen gab. Das hatte auch einen guten Grund. Wir hatten Besuch aus Deutschland! Meine Mutter und meine Schwester besuchten uns für 10 Tage in San Francisco. Mittlerweile sind sie aber bereits wieder sicher zurück in Deutschland. Der Besuch stand schon länger fest und am 4. Oktober war es dann endlich soweit. Wir haben lange auf die Ankunft hin gefiebert.

Wir hatten eine wirklich schöne Zeit und haben viel gesehen und unternommen. Auch meinen Geburtstag feierten ich bereits zum zweiten mal in San Francisco. Für uns verging die Zeit wie im Flug, wenn man plötzlich den ganzen Tag mit Sightseeing verbringt.

Was wir alles unternommen haben, erfahrt ihr in den nächsten Tagen in weiteren Beiträgen.

Wir sagen Danke für die schönen Tage mit Euch!

++ Gewinnspiel ++

Wir verlosen nach längerer Zeit mal wieder eine Postkarte. Dafür müsst Ihr euch nur die zwei Bilder von unserem Wohnmobil etwas genauer ansehen. Das erste Foto ist das Ausgangsfoto. Beim zweiten haben wir ein paar Dinge verändert.

Tipp: Schatten Veränderungen zählen nicht. Weiterhin empfehlen wir, die Bilder zu vergrößern. Klickt die Bilder an und geht dann auf „Bild in Originalgröße anschauen“, so könnt ihr die Veränderungen einfachter entdecken.

Schreibt uns die genaue Anzahl der Veränderungen bis zum 30.09.2019 23:59 Uhr deutscher Zeit, entweder in einem Kommentar unter diesen Beitrag oder über WhatsApp. Der Gewinner wird dann von uns ausgelost und bekommt eine Postkarte von unserem aktuellen Standort.

Viel Spaß und Grüße aus Fort Bragg, Californa

Coffee ?

Die Amerikaner sind im Vergleich zu uns Deutschen ein ganzes Stück anders. Aber genau das ist es ja, was eine Kultur ausmacht.

Während wir in Deutschlands morgens vor der Arbeit noch zuhause frühstücken, fährt der Amerikaner lieber durch den Drive Through von Starbucks und nimmt sich seinen Kaffee und Beagle für unterwegs im Auto mit. Generell kann man sagen, ist das Land übersät mit Fastfood Ketten. Ich verstehe bis heute nicht, was die Leute so an Starbucks lieben. Der Kaffee ist nicht schlecht, schmeckt aber auch nicht wirklich besonders. Davon abgesehen, ist er meiner Meinung nach viel zu überteuert.

Aber was Starbucks angeht, die Leute wissen was sie bekommen, es ist auch nur ein Modell wie es andere Fastfood Ketten betreiben. Viel mehr soll Starbucks wohl das „Zuhause bei Freunden“ Gefühl vermitteln. Ob alt ob Jung, der Leute sitzen mit Ihren Handys oder Laptops in gemütlichen Sesseln, laden während sie ihren Kaffee genießen noch ihre Elektronischen Geräte auf und nutzen das meist doch sehr starke WLAN, welches selbstverständlich kostenfrei angeboten wird. Natürlich nutzen wir auch oft das WLAN im Starbucks und laden unsere Akkus wieder auf. Hin und wieder bestellen wir uns dann natürlich auch mal einen Kaffee um das schlechte Gewissen, dass man außer dem WLAN und dem Strom nichts weiter dort konsumiert, zu besänftigen.

Tipp:

Wer generell gerne mit einem Kaffee in den Morgen startet, dem kann ich in den USA und Canada 7-Eleven empfehlen. Dabei handelt es sich um einen meist in einer Tankstelle integrierter „Mini-Markt“, mit einer großen Kaffee Theke zur Selbstbedienung. Wenn man seinen eigenen Becher mitbringt, zahlt man für seinen Kaffee nicht mal $1,50. Übrigens ist nicht vorgegeben, wie groß der selbst mitgebrachte Becher sein darf. So nehmen wir unsere aus Deutschland mitgebrachte Thermoskanne um diesen mit Kaffee zu befüllen. Okay, ich gebe zu, der Kaffee ist nun wirklich keine Besonderheit, aber es ist eben Kaffee. Wer wirklich guten Kaffee trinken möchte, der muss selbstverständlich Starbucks und 7-Eleven meiden. Aber auf Reisen ist das wirklich keine schlecht Wahl!

Glass Beach

Wir sind in Fort Bragg, einem kleinem Ort an der Küste Kaliforniens. In den Sommermonaten machen Touristen hier halt, weil sie über den Highway 1 entlang der wunderschönen Küste in Richtung San Francisco fahren oder aber aus dieser Richtung kommen. Der Ort lebt heute stark vom Tourismus.

Eine Attraktion hier ist der Glass Beach im MacKerricher State Park. Ein mit buntem Meerglass bedeckter Strand. Im Jahre 1906 errichteten die Bewohner von Fort Bragg eine am Wasser gelegene Mülldeponie. Hier wurde bis 1967 diverser Müll, Glasflaschen und selbst Autowracks über die Klippen in das Meer geworfen.

Der Glasmüll wurde im Laufe der Zeit von der Meeresströmung zerkleinert und durch Erosion rund geschliffen. Heute ist davon nur noch wenig zu sehen, viele Touristen kommen jedes Jahr um diesen Ort zu sehen und nehmen sich das geschliffene Glas als Andenken mit. Aber auch auf Grund von natürlichen Einflüssen wird die Menge an buntem Meerglas langsam immer weniger.