Der Grand Teton Nationalpark grenzt direkt an den Yellowstone. Viel Zeit haben wir hier zwar nicht verbracht, dennoch ist die Landschaft dort wirklich sehr schön! Wird haben an einigen Spots angehalten um ein paar Fotos zu machen. Ansonsten ging unsere Reise von hier direkt weiter über die Stadt Jackson in Wyoming nach Idaho Falls in Idaho.
Bruno versteckt sich mal wieder auf einem unserer Fotos in dem Beitrag. Klickt die Bilder an und geht dann auf „Bild in Originalgröße anschauen“, so könnt ihr Bruno einfachter entdecken. Wer ihn findet, schreibt entweder ein Kommentar unter diesen Beitrag, oder über WhatsApp. Der Gewinner wird dann von uns ausgelost und bekommt eine Postkarte von unserem aktuellen Standort.
Ihr könnt uns bis zum 18.06.2019 um 23:59 Uhr deutscher Zeit die Lösung zukommen lassen.
Die USA haben insgesamt 61 Nationalparks, die vom National Park Service, einer eigenen Behörde, verwaltet werden. Ich habe davon 13 bisher besucht. Der Yellowstone Nationalpark zählt neben dem Grand Canyon zu den wohl populärsten.
Manchmal wird einem die Frage gestellt, welchen Park man bisher am schönsten fand. Die Frage ist nicht so einfach zu beantworten. Jeder Park hat auf seine Weise etwas besonderes und keiner ist gleich. Die USA bietet eine so unglaublich vielfältige Scenery an verschiedenen Landschaften.
Manchmal könnte man meinen, die verschiedenen Parks und Monument seien nur eine Kulisse und extra für den Tourismus erschaffen worden. Natürlich ist das völliger Blödsinn. Trotzdem ertappt man sich immer wieder, wie man mit offenem Mund vor dieser faszinierenden Landschaft steht und es kaum glauben kann, dass es so eine Vielfalt in einem einzigen Land gibt.
Der Yellowstone stand schon lange auf der „To-do Liste“. Irgendwie hat es sich bisher aber nie ergeben den Park zu besuchen. Nun aber, wo wir so viel Zeit haben, durfte der Park natürlich nicht fehlen.
Die beste Reisezeit ist aufgrund der Lage wohl der Sommer (Juli und August), was aber auch unzählige Touristen in den Park lockt. Mit unserem Besuch Anfang Juni hatten wir leider das Pech, wieder mal Bekanntschaft mit dem Schnee zu machen. Einen Tag zuvor bei warmen 24 Grad und leichter Sonnenbrand Tendenz, am darauffolgenden Tag Schnee und Kälte! Touristen waren trotzdem reichlich vorhanden. Oft hatte wir es wirklich schwer an den Highlight Spots im Park mit unseren Wohnmobil einen Parkplatz zu finden.
Der Yellowstone wurde am 1. März 1872 zum erste Nationalpark Weltweit gegründet. 1978 erklärte die UNESCO den Park zum Weltnaturerbe.
Er bietet auf einer Gesamtfläche von 8.983,17 km² verschiedenste Landschaftsforrmen. Neben den Geothermalen Quellen wie Geysire und Schlammtöpfe, durchzieht den Park ein Canyon, der auch „Grand Canyon of the Yellowstone“ genannt wird. Die Tierwelt bietet Bisons, Grizzlybären und Wölfe.
Etwa 8 km unter der Erde verläuft eine Magmakammer von 80 km Länge und 40 km Breite. Der Yellowstone-Vulkan zählt zur Gruppe der Supervulkane.
Überall dampft es aus dem Boden in diesem Park. Der faulige Geruch, der durch die freigesetzten Methangases entsteht, ist etwas gewöhnungsbedürftig.
Es ist schon ein wenig unheimlich durch diese doch gleichzeitig wieder faszinierende Landschaft zu wandern, wenn man weiß, dass man auf einem Vulkan läuft.
Montana – Our last best place, so ließt man es zumindest auf einigen Nummernschild hier. Dazu muss man vielleicht wissen, dass die USA, was ihre Kennzeichen an den Fahrzeugen angeht, recht kreativ sind. So hat jeder Bundesstaat ein individuell gestaltetes Kennzeichen und meistens noch dazu ein Slogan oder Motto womit sich dieser Bundesstaat identifiziert. Selten habe ich so viele verschiedene Kennzeichen Motive gesehen wie hier. Über 100 verschiedenen soll es in Montana in etwa geben.
Die Entscheidung weiter Richtung Great Falls zu fahren wahr die richtige. Hier war nicht nur das Wetter, sondern auch die Sichtverhältnisse am Tag nach unserer Ankunft dort, deutlich besser.
Great Falls ist die drittgrößte Stadt des Staates Montana und liegt am Missouri River.
Im Giants Springs State Park befindet sich der angeblich kürzeste Fluss der Welt. Der Roe River misst gerade mal ca. 61 Meter von seiner Quelle, bis zur Mündung in den Missouri River. Sehr deutlich sieht man dies auch an den unterschiedlichen Farben des Wassers.
Nachdem wir Calgary verlassen hatten ging es Richtung Süden zur Grenze. Wir übernachten in der Ortschaft Cardston bevor wir dann am darauffolgenden Tag in die USA einreisten. Knapp 30km mussten wir noch fahren, bis wir die Grenze zwischen Kanada und den USA erreichten. Dieser Grenzübergang ist recht klein und man hat uns schon prophezeit, dass wir vermutlich nicht mal ein anderes Fahrzeug vor uns haben werden. Dem war zwar nicht ganz so, denn tatsächlich war noch ein anderes Fahrzeug vor uns. Wir mussten trotzdem nicht sehr lange warten, bis wir aufgefordert wurden, zu dem Grenzbeamten, der wie im Mc Drive Schalter hinter einer Scheibe steht und sich freundlich über den Grund unserer Einreise in die USA erkundigte.
Nachdem wir versichert hatten, keine Zitrusfrüchte oder sonstige „verbotene“ Lebensmittel in die USA einführen zu wollen, mussten wir unser Fahrzeug an der Seite abstellen und nochmal ins Grenzgebäude kommen. Der Grenzbeamte hielt derweil unsere Pässe ein. Der Grund dafür ist, dass unser B2-Touristenvisum, welches wir im November des letzten Jahres in Berlin beantragt hatten, noch durch den Grenzbeamten aktiviert werden muss, bevor es für uns dann endlich über die Grenze gehen konnte.
Wir nahmen Platz auf einer Bank und warteten. Ein anderer Beamte kümmerte sich dann weiter um unser Anliegen. Ein wenig smalltalk, nebenbei wurden noch die Fingerabdrücke gescannt und ein Foto für die Datenbank gemacht. Dann kam endlich der erlösende Stempel in den Pass, der unsere Eintrittskarte für 6 Monate Aufenthalt in den USA ist.
„Welcome to the United States“, sprach uns der Grenzbeamte mit einem freundlichen Lächeln im Gesicht entgegen, nachdem alle Formalitäten erledigt waren.
Nun fuhren wir los und mussten uns unmittelbar an das aAngloamerikanischen Maßsystem gewöhnen. In Kanada gibt es nämlich das Metrische System.
Unser erstes Ziel in den USA sollte der Glacier Nationalpark sein. Der Parkeingang befindet sich ungefähr 30 Minuten hinter der Grenze im US Bundesstaat Montana.
Leider kennt der Rauch, der von den Waldbränden im Norden Albertas auch dort present war, kein Grenzen, so dass wir leider auch hier sehr schlechte Sichtverhältnisse hatten.
Wir konnten die Berge im Glacier Nationalpark kaum erkennen. So entschlossen wir uns dazu, weiter zu fahren. Das nächste Ziel war die 250km entfernte Stadt Great Falls. Auch auf dem Weg dorthin und bis kurz vor der Stadt war immer noch etwas dicke Luft.
Den Weg in Richtung US Grenze machten wir über die Stadt Calgary. Dank eines netten Casinos, wo wir kostenlos auf dem Parkplatz mit unserem Wohnmobil stehen durften, waren wir mehr oder weniger rellativ zentral. Wir probierten hier zum ersten mal Uber aus, um in die Innenstadt zu kommen. Nach einer abenteuerlichen Fahrt vor einigen Monaten mit unserem Wohnmobil durch Vancouver Downtown, wollten wir diesmal davon absehen.
Wir können berichten, dass wir davon begeistert sind. Es war wirklich sehr einfach, schnell und angenehm.
Die Stadt haben wir eigentlich nur in ein ein paar Stunden erkundet und auch sie gefällt uns wirklich gut. Sie wirkt sehr sauber und unkompliziert. Leider sorgen Waldbrände im hohen Norden Albertas auch hier schon für ziemlich bescheiden Sichtverhältnisse und schlechte Luft.
Das meiste haben wir zu Fuß erkundet. Unser Highlight war der Calgary Tower. Mit 190 Metern hat man bei guter Sicht einen tollen Rund um Blick. Man könnte dann sogar die 80 km entfernen Rocky Mountains sehen. Wir hatten das Glück allerdings nicht.
Seit 2005 gibt es auf dem Turm einen Bereich mit einem Glasboden. Es kostet wirklich ein wenig Überwindung den Schritt darauf zu wagen.